Ulm ist eine Universitätsstadt in Baden-Württemberg und liegt an der Donau, am südöstlichen Rand der Schwäbischen Alb.
Die Stadt hat etwas über 120.000 Einwohner, bildet einen eigenen Stadtkreis und ist darüber hinaus Sitz des Landratsamtes
des Alb-Donau-Kreises. Nächste größere Städte sind Augsburg und München im Südosten, etwa 70 km beziehungsweise 130 km
entfernt, und Stuttgart im Nordwesten, etwa 90 km entfernt.
Ulm ist nach dem Landesentwicklungsplan Baden-Württemberg eines von insgesamt 14 Oberzentren des Landes und bildet
mit Neu-Ulm (zusammen über 170.000 Einwohner) eines der länderübergreifenden Doppelzentren Deutschlands. Ulm ist
die größte Stadt im Regierungsbezirk Tübingen und der Region Donau-Iller, zu der auch Gebiete des bayerischen
Regierungsbezirks Schwaben gerechnet werden.
Die Stadt ist bekannt für ihr gotisches Münster, dessen Kirchturm mit über 161 Metern der höchste der Welt ist.
Weiterhin bemerkenswert sind die lange bürgerliche Tradition Ulms mit der ältesten Verfassung einer deutschen
Stadt und einem Stadttheater, dessen Anfänge bis ins Jahr 1641 zurückreichen. In der Vergangenheit war Ulm
Ausgangspunkt der Wanderung der Donauschwaben, die donauabwärts mit sogenannten Ulmer Schachteln in ihre
neuen Heimatländer im Südosten Europas fuhren.
Ulm, erstmals urkundlich genannt am 22. Juli 854, war Königspfalz und Freie Reichsstadt, ab 1802 bayerisch,
ist seit 1810 württembergisch und seitdem getrennt von seinem Gebiet rechts der Donau, das bei Bayern blieb
und auf dem sich die Stadt Neu-Ulm entwickelte. Als wohl berühmtester Sohn der Stadt gilt Albert Einstein,
der 1879 hier geboren wurde.
Quellenangabe
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